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Die Forderungen für Potsdam sind da!
Am 05.09., haben wir um 17 Uhr vor dem Rathaus Potsdam unsere Forderungen an die Landeshauptstadt Potsdam und die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung übergeben. Der Forderungskatalog ist hier als Download abrufbar.

Der aktuelle Sommer führt uns mal wieder drastisch vor Augen, dass Klimaschutz nicht nur ein „Hobby von vielen“ ist, sondern essentiell für unser Weiterleben auf diesem Planeten. Die Folgen des Klimawandels treffen uns immer häufiger und stärker: Dürren, Waldbrände, Extremwettereignisse, das Artensterben – wir nennen nur einige Beispiele. Jede ausgestoßene Tonne CO2 verursacht Folgekosten für unsere Generation. Der hohe Energieverbrauch ist ein Kredit auf Zeit, den unsere Generation teuer zurückzahlen muss. Wir wollen diesen Kredit nicht länger gewähren!

Mehr zu den Forderungen lesen

Zahlreiche Ideen und Maßnahmen liegen auf dem Tisch. Potsdam hat sogar einen „Masterplan“, dessen Umsetzung kaum vorankommt. Dennoch forderte uns der Oberbürgermeister wiederholt auf, selbst Projekte zu benennen, ganz so als würden der Stadt die Ideen fehlen.

Jetzt wollen wir weiterhelfen: Wir haben ein umfassendes Forderungspapier ausgearbeitet, welches wir am heutigen Tag dem Oberbürgermeister und den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung übergeben wollen. Wer jetzt noch nicht ins Handeln kommt, dem fehlen nicht die Ideen, sondern der Wille das Weiterleben für unsere Generation zu sichern.

Es wurde in Aussicht gestellt, dass es im städtischen Haushalt 2023/24 nur sehr wenig Geld für Klimaschutzmaßnahmen geben wird. Dies zeigt, dass Klimaschutz auch in der Landeshauptstadt Potsdam weiter einen zu geringen Stellenwert bekommt. Fehlende Finanzmittel sind das Hauptargument, weshalb Maßnahmen für Klimaschutz „nicht möglich“ sind.

Daher übergeben wir anlässlich der nun beginnenden Aufstellung des städtischen Haushaltes den Fraktionen und der Stadt Potsdam unsere Forderungen. Denn wie schon erwähnt: Jetzt am Klimaschutz zu sparen, spart kein Geld, sondern verursacht in einigen Jahren unvorstellbare Folgekosten, die wir nicht tragen wollen!

Informiert bleiben

Alle Termine zu kleinen Aktionen, auch von anderen Veranstalter*innen mit Klima- und Umweltbezug, sowie gelegentlich auch die Termine unserer Orgatreffen, finden sich jederzeit online im Klima-Kalender von

Um keine Informationen zu verpassen, kannst du uns auch gerne über die sozialen Netzwerke folgen. Hier eine Übersicht:

  • Mastodon (Freie Software, dezentral und föderiert, Twitter-ähnlich)
  • Matrix (Freie Software, dezentral und föderiert, Info- und Diskussionsgruppe)
  • Twitter (unfreie Software, zentral gehosted, betrieben von Twitter Inc)
  • Telegram (Infogruppe, teilweise freie Software, zentral gehosted, betrieben aus Dubai …)
  • Instagram (Fotofeed, unfreie Software, zentral gehosted, betrieben von Facebook)
  • WhatsApp (Infogruppe, unfreie Software, zentral gehosted, betrieben von Facebook, durch den Beitritt wird deine Telefonnummer für alle weiteren Gruppenmitglieder sichtbar)

Warum?

Warum eigentlich streiken? Schule oder Arbeit schwänzen? Nein, weil es nötig ist! Die Klimakrise begann nicht gestern. Auch nicht erst 2019, als wir begannen, als Fridays for Future groß und regelmäßig auf die Straße zu gehen. Anstatt konsequentem Klimaschutz standen wir aber anfangs vor allem Debatten gegenüber, die uns als Schulschwänzer*innen herabwürdigten, ohne die Notwendigkeit für unser Handeln auch nur zu verstehen. Wir zeigen dieses Jahr erneut: Unsere Zukunft hängt nicht nur von der Schule ab, sondern auch von den natürlichen Lebensgrundlagen auf diesem Planeten.

Wir spüren die Klimakatastrophe überall. Jedes Jahr treten neue Hitzerekorde ein, Extremwetterereignisse sind keine statistische Seltenheit sondern Alltag geworden.

Doch weiterhin ergreifen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Privatpersonen nicht die Maßnahmen, die für einen Erhalt unserer Lebensgrundlage nötig wären. Schlimmer noch – immer wieder fallen Entscheidungen zugunsten fossiler Konzerne, zerstören einige wenige in ihrem Luxuskonsum das, was gerecht zwischen allen Bewohner*innen der Erde geteilt gehört.

Es gibt genug Luxus auf der Welt, wir fordern dessen gerechte Verteilung - durch alle Gesellschaftsschichten, Geschlechter, Nationalitäten und Generationen. Es gibt kein nachhaltiges Wachstum und auch keine Selbstregulierung des Marktes. Das wurde in den letzten 30 Jahren bewiesen, die weder zu Klimaschutz, sauberer Luft, effizienter und gerechter Ressourcenverteilung ohne Ausbeutung von Mensch und Natur geführt haben, noch eine Zukunftsperspektive für unsere Generation hinterlassen haben.

Presse

Presseansprechperson:
Anna Ducksch anna.ducksch@fff-potsdam.de

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Kontakt

Wenn du uns kontaktieren möchtest, geht das am besten am besten per E-Mail an info@fff-potsdam.de wenden - in dringenden Fällen auch auf unseren Aktionen.

Kontakt über Socialmedia ist möglicherweise nicht die beste Idee – wir haben sicher viel anderes zu tun und da kann das schnell untergehen.

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