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Klimastreik
14.02.2025 14:00 Uhr Horstweg/Rewe
Die Forderungen für Potsdam sind
da!
Am 05.09.2022, haben wir um 17 Uhr vor dem Rathaus Potsdam unsere
Forderungen an die Landeshauptstadt Potsdam und die Fraktionen der
Stadtverordnetenversammlung übergeben. Der Forderungskatalog ist hier als Download
abrufbar.
Der aktuelle Sommer führt uns mal wieder drastisch vor Augen, dass
Klimaschutz nicht nur ein „Hobby von vielen“ ist, sondern essentiell für
unser Weiterleben auf diesem Planeten. Die Folgen des Klimawandels
treffen uns immer häufiger und stärker: Dürren, Waldbrände,
Extremwettereignisse, das Artensterben – wir nennen nur einige
Beispiele. Jede ausgestoßene Tonne CO2 verursacht Folgekosten für unsere
Generation. Der hohe Energieverbrauch ist ein Kredit auf Zeit, den
unsere Generation teuer zurückzahlen muss. Wir wollen diesen
Kredit nicht länger gewähren!
Mehr zu den Forderungen lesen
Zahlreiche Ideen und Maßnahmen liegen auf dem Tisch. Potsdam hat
sogar einen „Masterplan“, dessen Umsetzung kaum vorankommt. Dennoch
forderte uns der Oberbürgermeister wiederholt auf, selbst Projekte zu
benennen, ganz so als würden der Stadt die Ideen fehlen.
Jetzt wollen wir weiterhelfen: Wir haben ein umfassendes
Forderungspapier ausgearbeitet, welches wir am heutigen Tag dem
Oberbürgermeister und den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung
übergeben wollen. Wer jetzt noch nicht ins Handeln kommt, dem fehlen
nicht die Ideen, sondern der Wille das Weiterleben für unsere Generation
zu sichern.
Es wurde in Aussicht gestellt, dass es im städtischen
Haushalt 2023/24 nur sehr wenig Geld für Klimaschutzmaßnahmen
geben wird. Dies zeigt, dass Klimaschutz auch in der Landeshauptstadt
Potsdam weiter einen zu geringen Stellenwert bekommt. Fehlende
Finanzmittel sind das Hauptargument, weshalb Maßnahmen für Klimaschutz
„nicht möglich“ sind.
Daher übergeben wir anlässlich der nun beginnenden
Aufstellung des städtischen Haushaltes den Fraktionen und der
Stadt Potsdam unsere Forderungen. Denn wie schon erwähnt: Jetzt am
Klimaschutz zu sparen, spart kein Geld, sondern verursacht in einigen
Jahren unvorstellbare Folgekosten, die wir nicht tragen wollen!
Um keine Informationen zu verpassen, kannst
du uns auch gerne über die sozialen Netzwerke folgen. Hier eine
Übersicht:
- Mastodon
(Freie Software, dezentral und föderiert, Twitter-ähnlich)
- Matrix (Freie
Software, dezentral und föderiert, Info- und Diskussionsgruppe)
- Twitter (unfreie
Software, zentral gehosted, betrieben von Twitter Inc)
- Telegram (Infogruppe,
teilweise freie Software, zentral gehosted, betrieben aus Dubai …)
- Instagram
(Fotofeed, unfreie Software, zentral gehosted, betrieben von
Facebook)
- WhatsApp
(Infogruppe, unfreie Software, zentral gehosted, betrieben von Facebook,
durch den Beitritt wird deine Telefonnummer für alle weiteren
Gruppenmitglieder sichtbar)
Warum?
Warum eigentlich streiken? Schule oder Arbeit schwänzen? Nein, weil
es nötig ist! Die Klimakrise begann nicht gestern. Auch nicht erst 2019,
als wir begannen, als Fridays for Future groß und regelmäßig auf die
Straße zu gehen. Anstatt konsequentem Klimaschutz standen wir aber
anfangs vor allem Debatten gegenüber, die uns als Schulschwänzer*innen
herabwürdigten, ohne die Notwendigkeit für unser Handeln auch nur zu
verstehen. Wir zeigen dieses Jahr erneut: Unsere Zukunft hängt nicht nur
von der Schule ab, sondern auch von den natürlichen Lebensgrundlagen auf
diesem Planeten.
Wir spüren die Klimakatastrophe überall. Jedes Jahr treten neue
Hitzerekorde ein, Extremwetterereignisse sind keine statistische
Seltenheit sondern Alltag geworden.
Doch weiterhin ergreifen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und
Privatpersonen nicht die Maßnahmen, die für einen Erhalt unserer
Lebensgrundlage nötig wären. Schlimmer noch – immer wieder fallen
Entscheidungen zugunsten fossiler Konzerne, zerstören einige wenige in
ihrem Luxuskonsum das, was gerecht zwischen allen Bewohner*innen der
Erde geteilt gehört.
Es gibt genug Luxus auf der Welt, wir fordern dessen gerechte
Verteilung - durch alle Gesellschaftsschichten, Geschlechter,
Nationalitäten und Generationen. Es gibt kein nachhaltiges Wachstum und
auch keine Selbstregulierung des Marktes. Das wurde in den letzten 30
Jahren bewiesen, die weder zu Klimaschutz, sauberer Luft, effizienter
und gerechter Ressourcenverteilung ohne Ausbeutung von Mensch und Natur
geführt haben, noch eine Zukunftsperspektive für unsere Generation
hinterlassen haben.
Presse
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Schreib uns an: presse@fff-potsdam.de
Eine Auswahl unserer Pressemitteilungen:
Kontakt
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E-Mail an info@fff-potsdam.de
wenden - in dringenden Fällen auch auf unseren Aktionen.
Kontakt über Socialmedia ist möglicherweise nicht die beste Idee –
wir haben sicher viel anderes zu tun und da kann das schnell
untergehen.
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